Dienstag, 24. März 2009

Kinder und Männer

Also manchmal frage ich mich, von wem hat mein Sohn den Hauptbestandteil seiner Gene geerbt. Erlebnisse einer Familie um 18 Uhr in der Küche.
Da übertrage ich heute um 18 Uhr meinen Mann die Aufgabe des Eier auspustens für die Schule. Warum eigentlich müßen ab Kindergarten bis hin zur Grundschule jedes Jahr Eier bebastelt werden. Furchtbar, denn bei mir gehen die meisten Eier beim ausblasen kaputt.
Teil eins der folgenden Orgie. Wie beschreibt man einem mänlichen Wesen den Vorgang des Eier auspusten? Zu erst lag mir ja folgende Beschreibung auf den Lippen. Man nehme ein Eier und werfe es gegen eine Wand. Das entstehende Chaos trennen. Eigelb und Eiklar für Rührei von der Eierschale trennen. Anschließend ohne Bauanleitung (auch nicht die von Ikea) die Schale zusammen setzen und dem Kind unter größter Sorgfalte in den Ranzen packen. Man bedenke auch den schwierigen Transport des Frachtstückes im Ranzen. Kommt das heile an? Wann ist Kunst? Oh Schande in der letzten Stunden. Gefahrenminuten werden zu Gefahrenstunden.
Als ich dann den ungefähren Ablauf der Technik erklärte klappte Ei eins und zwei schon recht gut. Somit bin ich nächstes Jahr wieder nicht dran. Das steht schon mal fest.
Da ich schon mal Platz im Schulranzen schaffen wollte begab ich mich an den selbigen. Ich wühle und momentmal was hat ein Faust großer Stein und ein leerer Deoroller sowie zerknüllt Papier im Ranzen zu suchen. Beheimatet sind die Dinge doch in der Natur, im Supermarkt/Bad/gelber Punkt und Altpapier. Nun gut. Kind kommt um mir das alles zu erklären und nihmt strahlend den Deoroller "Riech mal, der richt sogar noch gut!" Darauf hin ich "Geh zu Papa und zeig ihn das." Wieder ein freudestrahlender achtjähriger "Papa guck mal wie gut der noch riecht!" Als Antwort von meinen Mann kam nur "Bist du Irre"

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